Im Rahmen von „Föhr erzählt“ laden die VHS Insel Föhr und die Ferring Stiftung am Montag, 17. Februar, zu einem spannenden Vortrag ein: „Was machen Föhrer Briefe in Kanada? Wilhelm Arfstens Briefe aus sibirischer Gefangenschaft im Ersten Weltkrieg“.
Mareike Böhmer, Archivarin der Ferring Stiftung, spricht über eine lang zurückliegende Korrespondenz eines Föhrers, der fern seiner Heimat gefangen war.
Wilhelm Arfsten, ein Seemann aus Alkersum, erlebte den Ersten Weltkrieg in sibirischer Kriegsgefangenschaft. Während dieser Zeit schrieb er, wie viele andere, Postkarten an seine Familie. Jahre später verfasste er eine Autobiografie, in der er von seinen Erlebnissen seit seiner Kindheit berichtet, auch von der Kriegsgefangenschaft.
Die Postkarten, besonders jene an seine Mutter, sind bis heute erhalten geblieben. Ein Kanadier stellte sie in einer Ausstellung zusammen – als eindrucksvolles Zeugnis von Wilhelm Arfstens Geschichte und der Kriegsgefangenenpost jener Zeit.
Montag, 17. Februar
