Medien

Schon seit dem Bestehen der Ferring Stiftung engagieren wir uns dafür, dass die friesische Sprache und Kultur ihren verdienten Platz in zahlreichen Buchpublikationen findet. Dazu gehören nicht nur fach- und sachliterarische Veröffentlichungen oder Materialen zur Sprachvermittlung, sondern auch belletristische Literatur. Einen Überblick über unsere Print-Veröffentlichungen finden Sie hier

Die Vielzahl an Veröffentlichungen ist umso erfreulicher, da für kleine Sprachen und Interessengebiete wie das Friesische und Nordfriesland die Entwicklung und Verbreitung von Medienerzeugnisse vor Herausforderungen gestellt wird: Formate, die entwickelt werden, können aufgrund kleiner Auflagen oder eines kleinen Publikums nur schwer den Produktionsaufwand ausgleichen.

Daher freuen wir uns, dass wir durch Unterstützung unserer Förderer und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen dazu beitragen konnten und können, die friesische Sprache und Kultur auch in zahlreichen Medienformaten sichtbar und hörbar zu machen.

Radio und Podcasts

Schon seit 2010 besteht das friesischsprachige Radioprogramm FriiskFunk, dessen Einrichtung die Ferring Stiftung maßgeblich mitgestaltet hat. Montags bis freitags gibt es zweimal am Tag zwei Stunden friesisches Radio zu hören, das nicht nur über das Leben auf Föhr und in Nordfriesland berichtet, sondern die Menschen aktiv mit einbindet.

Seit 2024 produziert die Ferring Stiftung Podcasts auf Friesisch und Deutsch in unterschiedlichen Formaten und zu unterschiedlichen Themen: von alltäglichen Geschichten aus dem Inselleben zu Familiengeschichten und historischen Inhalten.

Fernsehen

In Kooperation mit dem KiKa von ARD und ZDF ist 2023 eine friesischsprachige Version des KikANiNCHEN entstanden, einer Ferhsehreihe, in der Kinder im Kita- und Vorschulalter auf spielerische Entdeckungsreise mit dem blauen Kaninchen und seinen Freunden Christian und Anni gehen können.

Wir freuen uns sehr, dass mit dieser Initiative ein Angebot zur Verfügung steht, das es friesischsprachigen Kindern ermöglicht, schon zu Beginn ihrer Mediensozialisation ihre Familiensprache zu erleben. Kinder erfahren so, dass ihre Sprache nicht nur die Sprache der Eltern und Großeltern ist, sondern auch ein essenzieller Bestandteil ihrer Lebenswelt, und lernen so auch, ihre Sprache selbstbewusster zu gebrauchen.

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